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Artenschutz

Biomonitoring & Forschung

Schutz von endemischen IUCN-Arten mit beschränkter Reichweite durch

dauerhaftes Monitoring

SDG 9,15,17

PROBLEM ARTENSTERBEN
Das rasante Artensterben bedroht die Existenz des Menschen. Es trifft bereits unsere Verwandten. Von den wenig erforschten Cross-River Gorillas gibt es nur noch ca. 250. Wir können sie nur schützen, wenn wir wissen, wo sie sind. Doch Suchen ist unbeliebt, denn es ist gefährlich und kräftezehrend. Daher sind die Daten vieler Naturschutzgebiete inzwischen veraltet. Wir wollen wissen, wo die Gorillas sind und das Aussterben verhindern!

1.

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UNSERE LÖSUNG
Geht es dem Cross-River Gorilla gut, geht es den anderen Arten auch gut. Helft mit bei den Gorilla Research Trips. Wir suchen gezielt mit kleinen Teams von Wissenschaftlern in Gebieten, wo Augenzeugen über Gorillas berichten. Wir sammeln frische GPS-Daten von Pflanzen, Tieren, Nahrungsquellen und erstellen Karten. Damit können wir Bewegungsmuster vorhersagen. Finden wir Gorillagruppen, können wir Schutzzonen errichten. Zur Bestimmung der Gesundheit der Tiere nehmen wir Genproben. Verfolgen Sie unsere Entdeckungen auf Social Media. Unser Ziel: Eine ständig aktuelle Karte von der Wanderung der letzten 250 Cross-River Gorillas.

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Gorilla Research Trips

Unterstützen Sie unsere Suche nach dem Cross-River-Gorilla!

Bereits mit einer Spende von € 500 können wir eine gezielte Forschungs-Expedition starten!

Ein Team von 3 Experten macht sich dann auf den Weg, um die Fährten von Gorillas für 3-7 Tage zu erkunden. Exklusive Berichte über die Funde bedeutender Arten.

Fortschritt

07

Gefundene Arten

03

Expeditionen

05

Augenzeugen befragt

WIR MÜSSEN BEI NULL ANFANGEN


"Wegen der politischen Situation in Kamerun sind in vielen Parks die Daten veroren gegangen. Wir wissen nicht mehr wo die Arten sind, die wir schützen wollen."


Georg Langsi

- Parkleiter Banyang-Mbo -

Projektbeschreibung

Wie können wir eine Art retten?

Feld-Forschung

Große Säugetiere

TWC-Gorilla-4
TWC-Field Trip

Wissenschaftliche Daten auswerten

Die Daten geben Aufschluss über die Art der Säugetiere und die Größe ihrer Gruppe. So wissen wir z.B. ob noch genügend Gorillas da sind, den Genpool aufrecht zu erhalten. Wir sehen auch, ob Schimpanzen in der Nähe oder vielleicht Ärger um Futterquellen. Ziehen die Waldelefanten in Siedlungen? Das könnte Probleme mit den Anwohner geben. Ein Schutzplan wird erstellt.

Den Urwald komplett ablaufen

Bei dieser Basisdaten-Erhebung müssen Teams von 3-4 Personen ein Waldgebiet von ca. 20 km2 durchwandern. Sie notieren Spuren von Säugetieren und zeichnen die Funde mit GPS-Daten auf. Um ein so großes Gebiet abzusuchen, braucht man Monate und eine gute körperliche Verfassung. Man braucht auch diplomatisches Geschick, wenn man Wilderern begegnet. 

TWC-Daten

Bio-Monitoring

Gorilla-Tracking

TWC-Njango
TWC-Gorilla-6

Primaten-Forschung

Über den Gorilla Gorilla Diehli gibt es nur wenige Informationen. Nicht einmal ein hochauflösendes Foto existiert. Mit  Verhaltens-Studien würden wir die fremde Kultur besser verstehen. Genetischen Proben geben Aufschluss über die Zusammensetzung einer Gruppe, wie Geschlecht und Alter. Das ist wichtig, um Krankheiten herauszufinden. Der Hormonstatus zeigt, ob die Gruppe gestresst ist. Wir finden raus, wie es dem Gorilla geht! 

Was hilft einer bedrohten Art?

Beim Biomonitoring von Gorillas beobachtet man eine bestimmte Gruppe über einen langen Zeitraum hinweg. Mit genetischen Proben ist es möglich, mehr über die Zusammensetzung der Gruppe zu erfahren, wie Geschlecht und Alter. Das ist auch wichtig, um Krankheiten herauszu-finden. Nur so erkennen wir die richtigen Wege zum Schutz einer bestimmten Art.

TWC-Genanalyse

Forschungs-

Zentrum

Rundum-Schutz

TWC-Stakeholder
TWC-TNP

Forschungszentrum aufbauen

Es braucht genügend wachsame Menschen, die auf der Seite der Gorillas sind und sie vor den anderen Menschen verteidigen. Mit einem Forschungszentrum, das die Gorillas, Schimpanzen und Waldelefanten täglich überwacht, kann schließlich ein Rundum-Schutz aufgebaut werden.

Um keine Lücken in diesen Studien zu haben, ist es am besten, 365 Tage im Jahr zu beobachten.

Verantwortung übernehmen


Wilde Gorillas zu beobachten bedeutet, dass sie sich an den Menschen gewöhnen. Das ist gut für Studien, aber leider auch für Wilderer. Diese Gruppe kann leicht getötet werden oder sich mit menschlichen Krankheiten infizieren. Eine solche Gewöhnung einer Gorilla-Gruppe geht daher mit einer hohen Verantwortung über viele Jahre einher.

Nigeria-Kamerun-Schimpanse

DIE ZEIT LÄUFT


"Wir haben nicht mehr viele Jahre vor uns - vielleicht fünf. Der Cross-River-Gorilla hat nur einen kleinen genetischen Pool mit etwa 250-400 Individuen. Wir sehen viele Waisen und alte Gruppen. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird diese Spezies aussterben. "



Dr. Andrew Fowler

- Primate Specialist Group -